Star Wars Marvel Comic Kollektion Band 7: Kanan – Der letzte Padawan

Cover zu Star Wars Marvel Comic Kollektion Band 7: Kanan – Der letzte Padawan
(Bild: Panini Verlag)

Kanan Jarrus und seine Rebellen-Freunde sind mit ihrem Schiff, der Ghost, auf dem Weg zu einer Mission auf dem Planeten Kaller. Dies weckt in Kanan Erinnerungen. Denn der ehemalige Jedi, der sich einst Caleb Dume nannte, war auf Kaller, als die Order 66 ausgerufen wurde. Die Klonkrieger, die eben noch an seiner Seite kämpften, stellten sich gegen ihn und seine Meisterin Depa Billaba und töteten diese. Caleb aber konnte fliehen und untertauchen. Im Laufe der Zeit freundete er sich mit dem kriminellen Kalleraner Janus Kasmir an. Gemeinsam wandelten sie auf zwielichtigen Pfaden, bis ein Auftrag fast misslang und Caleb sich zum Schutz seines Freundes von ihm löste. Er legte seinen Namen ab und wurde zu Kanan Jarrus (der ähnlich klingende Name zu Janus ist gewollt!). Doch seine Vergangenheit holt Kanan bei seiner Mission 15 Jahre später wieder ein…

Die Vergangenheit des Kanan Jarrus

Eins vorweg – ich mag die Animationsserie „Star Wars: Rebels“, aus der Kanan Jarrus bekannt ist, sehr. Angesiedelt zur Zeit der aufkommenden Rebellion, überzeugen mich die Abenteuer um Kanan, Ezra, Chopper, Hera und Sabine mehr als es zum Beispiel „The Clone Wars“ tut. Von daher punktet der Comic Kanan – Der letzte Padawan allein schon deshalb bei mir. Aber auch an sich ist die Geschichte sehr gelungen. Die konsequente und geradlinig von Autor Greg Weisman erzählte Entwicklung vom Padawan Caleb zum Rebellen Kanan ist gut nachvollziehbar, übrigens auch für Nichtkenner der Rebels. Die Zeichnungen vermitteln die düstere Atmosphäre sehr gut, trotz des leicht cartoonigen Aussehens der Figuren. Ein Highlight ist – wie so oft – das Ausrufen der Order 66 durch den Imperator, eine Szene, die für mich zu den besten der gesamten Star Wars-Historie zählt und jedes Mal auf’s neue Gänsehaut erzeugt.

Etwas schade ist, dass sich die Anfangsszene nicht ganz mit der Eröffnungssequenz der neuen Serie „The Bad Batch“ deckt. In der ist ebenfalls die Flucht Calebs zu sehen ist, doch sie verläuft anders als im vorliegenden Comic. Allerdings beruft sich dieser auf die Erinnerungen des Jedi, von daher könnte man beide Augen zu drücken. Trotzdem schade, dass hier wenig auf den Kanon geachtet wurde, obwohl das ja eigentlich die Vorgabe durch Disney war. Aber das trübt den Spaß am Comic keinesfalls, zumal dieser zuerst veröffentlicht wurde und somit (für mich) die größere Gültigkeit besitzt.

Fazit

Kanan – Der letzte Padawan macht auf jeder seiner ca. 140 Seiten Spaß! Es ist zudem eine schöne Abwechslung, es mal nicht mit Charakteren zu tun, die Luke, Darth Vader oder Poe Dameron heißen. Da die Geschichte ein offenes Ende besitzt, darf man sich zudem in Kürze schon innerhalb der Star Wars Marvel Comic Kollektion auf die Fortsetzung freuen.

Ich danke dem Panini Verlag für die Bereitstellung eines Rezensionsexemplares!

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