Star Wars Marvel Comic-Kollektion Band 16: Obi-Wan und Anakin

Cover zu „Star Wars Marvel Comic Kollektion Band 16: Obi-Wan und Anakin“
(Bild: Panini Verlag)

Einige Zeit vor der Klonkriegen: Der Jedi-Meister Obi-Wan Kenobi ist mit seinem Padawan Anakin Skywalker einem Notruf gefolgt, der die beiden nach Carnelion IV geführt hat. Eigentlich sollte auf diesem Planeten kein Leben mehr existieren, nachdem sich die Bevölkerung in langwierigen Kriegen selbst ausgelöscht hat. Kaum angekommen stellt sich diese Situation jedoch vollkommen anders dar und die beiden Jedi geraten in einen tödlichen Konflikt zwischen verfeindeten Gruppierungen, die die Katastrophe einst überlebt haben. Allerdings weiß keine der Parteien, wer den Notruf gesendet hat. Anakin kämpft zudem mit der Entscheidung, ob er den Jedi-Orden verlassen und seine Ausbildung abbrechen soll.

Ein Jedi-Abenteuer mit Licht und Schatten

Aufmerksame Leser meiner Beiträge wissen, dass ich Autor Charles Soule sehr für seine Arbeiten an Star Wars schätze. Auch der 16. Band der Star Wars Marvel Comic-Kollektion geht auf seine Kappe – und zum ersten Mal wurde ich ein wenig enttäuscht. Gut gefallen haben wir vor allem der Zeitpunkt des Abenteuers, von der Zeit vor den Klonkriegen liest man im gängigen Kanon viel zu selten. Und auch der innere Zwiespalt Anakins sowie die beginnende Beeinflussung des künftigen Imperators sind sehr schön herausgearbeitet.

Die Hauptgeschichte allerdings hat mich nicht überzeugt. Zu wirr und irgendwie auch zu belanglos liest sich das Abenteuer von Meister Obi-Wan und Padawan Anakin Skywalker auf Carnelion IV. Zeichner Marco Checchetto liefert zudem zwar solide Arbeit ab, manche Gesichter sehen jedoch recht verfremdet aus.

Fazit

Es bleibt leider dabei, auch dieser One-Shot aus der Star Wars Marvel Comic-Kollektion Band 16: Obi-Wan und Anakin erreicht nicht das Level der beiden großen Reihen innerhalb (Star Wars und Darth Vader). Zwar hat der Band wirklich gute Ansätze, gerade wenn es um Anakin und Kanzler Palpatine geht, jedoch trübt die merkwürdige Hauptstory den Gesamteindruck der Geschichte. Schade, das kann Charles Soule besser.

Ich danke dem Panini Verlag für die Bereitstellung eines Rezensionsexemplares!

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