Batman: Das Reptil Band 1

Cover zu „Batman: Das Reptil Band 1“
(Bild: Panini Verlag)

Bei einem Stelldichein der Superschurken Gotham Citys kommt es zu einem wahren Gemetzel! Anführer und Gefolge, darunter unter anderem Joker oder der Pinguin, gehen ohne Rücksicht auf Verluste und wie von einer fremden Macht getrieben aufeinander los und zerfleischen sich gegenseitig. Schwerverletzte und Tote sind die Folge. Die Angst geht um in Gothams Unterwelt und zwingt Batman, in der Sache zu ermitteln. Als der völlig außer Kontrolle geratene Joker Geiseln im botanischen Garten nimmt, kommt es zu einem blutigen Katz-und-Maus-Spiel zwischen dem Dunklen Ritter, dem Joker und einer mysteriösen, grauenvollen Bestie, die mittlerweile die ganze Stadt in Angst und Schrecken versetzt …

Ein brutales Meisterwerk

Batman: Das Reptil Band 1 ist der Auftakt der zweibändigen Horror-Geschichte um den dunklen Ritter und schenkt dem Leser absolut nichts! Gleich zu Beginn gibt es brutale Action mit blutenden Schurken, wie man es so noch nicht in Batman-Comics gesehen hat. Wenn man allerdings bedenkt, dass kein geringerer als Autor-Superstar Garth Ennis (u.a. The Boys, Preacher) für die Story verantwortlich ist, verwundert die Härte und Brutalität auch nicht wirklich. Geht es doch in seinen Werken meist sehr heftig zur Sache. Das steht Batman: Das Reptil Band 1 allerdings ganz hervorragend zu Gesicht und durch die Einordnung ins DC Black Label können auch Dinge geschehen, die in der regulären Kontinuität nicht möglich wären, sogar sterbende Charaktere.

Zeichnerisch orientiert sich Liam Sharp klar erkennbar am Meisterwerk „Arkham Asylum“ von Grant Morrison und Dave McKean. Und das sieht beim Reptil so wahnsinning gut aus, dass man auch gern mal länger auf den Seiten verweilt. Gefällt mir persönlich sogar noch besser als beim Asylum, wo die Zeichnungen (passend zur Story) doch recht abstrakt waren.

Fazit

Batman: Das Reptil Band 1 ist eine wirklich spannende und fesselnde Gruselgeschichte mit großartigen Zeichnungen. Klar ist aber auch, dass die Story wirklich nichts für schwache Nerven und zart besaitete Leser ist. Wer aber Ennis-Fan ist, sich für Batman-Comics abseits der normalen Kontinuität interessiert oder sich an tollen Zeichnungen erfreuen kann, der MUSS sich Das Reptil unbedingt zu Gemüte führen. Kleiner Wermutstropfen: Teil zwei erscheint leider erst im Juni.

Ich danke dem Panini Verlag für die Bereitstellung eines Rezensionsexemplares!

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