Star Wars: Krieg der Kopfgeldjäger

Cover zu „Star Wars: Krieg der Kopfgeldjäger“
(Panini Verlag)

Am Ende von „Episode V: Das Imperium schlägt zurück“ wird Han Solo in Karbonit eingefroren und dem Kopfgeldjäger Boba Fett übergeben. Nun ist es seine Aufgabe, den Schmuggler nach Tatooine in den Palast von Jabba dem Hutt zu bringen. Das ersehnte Kopfgeld wartet! Eigentlich simpel – doch so leicht, wie es erscheint, ist die Aufgabe nicht. Denn neben anderen Kopfgeldjägern hat unter anderem auch das Imperium sowie eine geheimnisvolle Untergrundorganisation großes Interesse am dem eingefrorenen Mitglied der Rebellenallianz…

Jagd auf Han Solo

Es ist das aktuelle Mega-Crossover der laufenden Star Wars-Serien: Der Krieg der Kopfgeldjäger. Alle Serien werden in das Event mit einbezogen und unterschiedliche Charakter – ob Gut oder Böse – gehen auf die Jagd nach dem karbonitisierten Han Solo. Im vorliegenden Band gibt es die Haupt-Rahmenhandlung, geschrieben von Charles Soule und im klassischen Stil illustriert von Steve McNiven. Hauptfigur der Handlung ist Boba Fett, der es im Laufe der Geschichte mit diversen Gegnern zu tun bekommt.

Das wirkt manchmal recht gehetzt und Charaktere tauchen aus dem Nichts auf, bevor sie genau so schnell wieder verschwinden. Das ist allerdings dem Crossover geschuldet, soll man doch die weiteren Serien lesen, um dann näheres zur Handlung zu erfahren. Aber mit leichten Abstrichen liest sich die Geschichte auch die ohne diese „Nebenarme“ gut und verständlich. Nur das Ende ist mir dann doch irgendwie zu gehetzt. Dass aber eine alte Bekannte aus Han Solos Vergangenheit (die wir aus „Solo – A Star Wars Story“ kennen) auftaucht und uns wohl auch künftig noch ein wenig beschäftigen wird, begrüße ich sehr. So muss Kanonbildung sein – wenn Comics, Filme etc. gut und schlüssig ineinander greifen!

Fazit

Star Wars: Krieg der Kopfgeldjäger ist ein interessantes Event, dessen Ende man allerdings natürlich kennt, so man „Episode VI: Die Rückkehr der Jedi-Ritter“ gesehen hat. Dessen muss man sich bewusst sein. Der Weg dahin ist aber spannend und originell umgesetzt. Und wenn man die (für das Verständnis nicht notwendigen) Nebengeschichten noch dazu nimmt, bekommt man ein fettes Paket, welches die gesamte Star Wars-Galaxis (zwischen Episode V und VI) umfasst.

Ich danke dem Panini Verlag für die Bereitstellung eines Rezensionsexemplares!

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