Star Wars Marvel Comic-Kollektion Band 26: Captain Phasma

Cover zu „Star Wars Marvel Comic-Kollektion Band 26: Captain Phasma“
(Bild: Panini Verlag)

Am Ende von Episode VII „Das Erwachen der Macht“ wird Captain Phasma durch Han Solo, Chewbacca und Finn stilgerecht in einer Müllpresse auf der Starkiller-Basis „entsorgt“. Es scheint, dass die Kämpferin in der glänzenden Rüstung bei der darauffolgenden Explosion ums Leben gekommen ist. Doch es ist ihr gelungen, von der dem Untergang geweihten Starkiller-Basis zu fliehen. Nun versucht sie zu verschleiern, dass sie durchaus eine Mitschuld an dem Desaster trifft. Gemeinsam mit einer TIE-Pilotin versucht sie, ihrem Rivalen Lieutenant Sol Rivas das gesamte Schlamassel in die Schuhe zu schieben. Eine gnadenlose Jagd beginnt…

Eine skrupellose Kämpferin

Captain Phasma ist so ein Star Wars-Charakter, mit dem ich nicht warm wurde. Zu wenig wurde meiner Meinung nach in den Episoden VII und VIII aus ihr gemacht – dafür dass sie so ein doch ziemlich ikonisches Äußeres besitzt. In Star Wars Marvel Comic-Kollektion Band 26: Captain Phasma erhält sie nun zumindest ein bisschen mehr Background. Sie wird als absolut skrupellose und intrigante Person gezeigt, die auch in den gefährlichen Momenten die Ruhe bewahrt und für ihren eigenen Vorteil vor nichts zurückschreckt. Das ist von Autor Duane Swierczynski sehr gut verfasst und sieht mit den Zeichnungen von Marco Checchetto auch noch gut aus. Einzig die neu eingeführte Spezies der Lupr’or sagt mir nicht zu und dient einzig dem Verlauf der Geschichte.

Am Ende des Bandes erhalten wir außerdem eine kurze Story aus der Zeit vor „Rogue One“, in der sich Cassian Andor und der Droide K-2SO kennen und schätzen lernen. Eine nette Geschichte, die zeigt, warum der Rebell und der imperiale Droide zu einem so engen Gespann wurden, wie wir es aus dem so starken Rogue One kennen.

Fazit

Star Wars Marvel Comic-Kollektion Band 26: Captain Phasma bietet eine interessante Geschichte und mehr Charakterentwicklung zur Sturmtrupplerin mit der Chrom-Rüstung. Das hat mir, bis auf ein paar Abstriche, gut gefallen und die Kämpferin der Ersten Ordnung ein wenig näher gebracht. Auch die Story um Andor und K-2SO mochte ich. Passt also – es gab innerhalb der Kollektion schon wahrlich schlechtere One-Shots!

Ich danke dem Panini Verlag für die Bereitstellung eines Rezensionsexemplares!

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