Star Wars Marvel Comic-Kollektion Band 33: Jedi der Republik – Mace Windu

Cover zu „Star Wars Marvel Comic-Kollektion Band 33: Jedi der Republik – Mace Windu“
(Bild: Panini Verlag)

Die Geschichte startet unmittelbar mit dem Beginn der Klonkriege, direkt nach Episode II. Jedi-Meister Mace Windu wird auf eine geheime Mission zum Planeten Hissrich geschickt, auf dem sich die Separatisten niedergelassen haben. Der Jedi-Rat versucht nun herauszufinden, warum dies so ist und entsendet also Mace Windu zusammen mit einem kleinen Team an Jedi-Rittern, um der Sache auf den Grund zu gehen. Dabei gerät er einige Male mit dem Jedi Prosset Dibs aneinander, der dem Orden und wie dieser mit dem nun entfachten Krieg umgeht, kritisch gegenüber steht. Als wäre das noch nicht genug Ärger, bekommt es die Truppe um Windu auch noch mit dem Killer-Droiden AD-W4 zu tun, der von keinem geringeren als General Grievous nach Hissrich geschickt wurde…

Der Krieg entfacht

Mace Windu ist ein Jedi-Meister aus der Prequel-Trilogie, der sich unter Star Wars-Anhängern einer großen Beliebtheit erfreut. Umso besser, dass er in Star Wars Marvel Comic-Kollektion Band 33: Jedi der Republik – Mace Windu endlich eine ganz eigene Story bekommt. Sollte man meinen. Doch leider ist dieser One-Shot von Autor Matt Owens ziemlich misslungen. Zu keiner Zeit wusste ich, wo der Comic hinwill und für was er steht. Er entwickelt weder den Charakter des Mace Windu weiter, noch enthält er einen Mehrwert für den allgemeinen Kanon. Zwischendurch bekommt man einen Flashback zu Windus Zeiten als Padawan, aber was der genau soll, erschließt sich mir auch nicht.

Eventuell soll das ganze Verhalten des Jedi-Meisters seinen Umgang mit dem Imperator in Episode III erklären (also nicht töten, sondern vor Gericht stellen), denn diese Verhaltensweise begegnet einem in Star Wars Marvel Comic-Kollektion Band 33: Jedi der Republik – Mace Windu mehrmals. Aber ob dem wirklich so ist? Ich weiß es nicht. Was mein Lesevergnügen zudem erheblich stört, sind die krakeligen und sehr unschönen Zeichnungen von Denys Cowan. Gesichter sind teilweise wahrliche Fratzen (vor allem Windu selbst und auch Yoda), aber auch die Proportionen bei Körpern oder Perspektiven passen ein ums andere Mal nicht. Mir ist es ein Rätsel, wie so etwas seitens Marvel durchgewunken werden konnte.

Fazit

Star Wars Marvel Comic-Kollektion Band 33: Jedi der Republik – Mace Windu hat mir leider nicht gefallen und ich würde sogar soweit gehen, dass es der schwächste Band der Kollektion bisher ist. Ich bin sicher, dass eigentlich mehr drin gewesen wäre – gerade weil ich die Figur Mace Windu wirklich toll finde – aber die Kombi aus schlechten Zeichnungen sowie einer unausgegorenen Handlung hat mich leider nicht überzeugt.

Ich danke dem Panini Verlag für die Bereitstellung eines Rezensionsexemplares!

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