Batman – Die Maske im Spiegel Band 1

Cover von „Batman – Die Maske im Spiegel Band 1“
Bild: (Panini Verlag)

Alles auf Anfang: Batman ist erst seit kurzer Zeit im Kampf gegen das Verbrechen unterwegs. Und doch ist er schon der Schrecken der Unterwelt. Die Korrupten und Mächtigen Gothams sind auf der Hut vor dem dunklen Ritter. Und auch die Polizei ist nicht gut auf ihn zu sprechen, stellt er die Cops doch in ein diffuses Licht. Doch dann taucht ein weiterer Batman auf, der ohne Skrupel gnadenlos und brutal Selbstjustiz verübt und Verbrecher vor laufender Kamera umbringt. Die gesamte Stadt begibt sich auf die Jagd nach Batman, den vermeintlichen Mörder der Kriminellen. Der echte Mitternachtsdetektiv versucht derweil herauszufinden, wer in seinem Namen einen blutigen Feldzug quer durch Gotham führt – und warum …

Düster, dreckig, Batman

Batman – Die Maske im Spiegel Band 1 ist der Auftakt einer weiteren Mini-Serie innerhalb des DC Black Labels. Und was für eins! Gleich nach ein paar Seiten enttarnt Leslie Thompkins Batman als Bruce Wayne und droht, ihn bei der Polizei anzuzeigen. Wir sehen einen extrem unerfahrenen und unsicheren Bruce Wayne, der noch am Anfang seiner „Karriere“ als Batman steht. Eine junge Polizistin, Detective Wong, begibt sich währenddessen auf die Suche nach dem dunklen ritter. Und auch ein sehr junger Arnold Wesker, der später zum Bauchredner werden soll, oder auch der Pinguin spielen schon eine kleine Rolle. Dass gerade der Charakter von Leslie Thompkins etwas anders interpretiert wird als bisher, stört mich nicht. Im Gegenteil, so lange die Figuren keine 180 Grad-Wendung machen, finde ich das an Elseworld-Stories sehr reizvoll.

Autor Mattson Tomlin (eigentlich Filmautor) und Ausnahmekünstler Andrea Sorrentino (Joker: Killer Smile) inszenieren diese stimmungsvolle, düstere Graphic Novel über die frühen Jahre des Dunklen Ritters. Die Geschichte ist sehr dicht und beklemmend erzählt, ähnlich eines Thrillers der Marke „Sieben“ von David Fincher. Die Zeichnungen sind dreckig und dunkel, das Großformat passt perfekt dazu. Gotham City sah lange nicht mehr so beängstigend aus!

Fazit

Batman – Die Maske im Spiegel Band 1 ist ein toller Auftakt dieser kleinen, aber feinen Serie. Ich mag eh die Geschichten am liebsten, die einen verletzlichen Batman in seinen Anfangsjahren zeigen. Dazu ein düsteres, geerdetes Krimi-Setting ohne viel Schnickschnack und fertig ist der Anfang einer sehr guten Geschichte um den dunklen Ritter. Teil zwei darf kommen.

Ich danke dem Panini Verlag für die Bereitstellung eines Rezensionsexemplares!  

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