Teenage Mutant Ninja Turtles: The Last Ronin – Lost Years

Cover zu „Teenage Mutant Ninja Turtles: The Last Ronin – Lost Years“
(Bild: Splitter Verlag)

In „The Last Ronin“ haben wir erfahren, wie es um die Zukunft der Teenage Mutant Ninja Turtles bestellt ist. Nur einer überlebte und konnte sich in einer langen und entbehrungsreichen Zeit im Exil auf den alles entscheidenden Kampf gegen den Foot Clan im dystopischen New York vorbereiten. Doch was genau erlebte der Letzte Ronin dort? Warum führte ihn sein Weg quer durch Asien und Europa? Welche grausamen Dinge sind ihm widerfahren und was musste er daraus lernen, um gestärkter denn je zurück zu kehren? Diese Antworten erhalten wir – JETZT!

Der letzte Ronin ist zurück!

„The Last Ronin“ war für mich DER Comic-Hit des abgelaufenen Jahres. Pünktlich zum Weihnachtsfest schob der Splitter Verlag nun die obligatorische Fortsetzung Teenage Mutant Ninja Turtles: The Last Ronin – Lost Years hinterher. Wir sehen in der Rahmenhandliung die neuen Turtles Odyn, Uno, Yi und Moja, die von Casey Marie Jones – der Tochter Aprils und Casey – ausgebildet werden. In dieser Handlung eingebettet sind dann die Erlebnisse des Ronin, der nach dem Tod seiner Familie auf eine lehr- und entbehrungsreiche Reise unter anderem durch Japan oder die Ukraine geht – angetrieben durch den Auftrag, den Warlord Death Worm zu finden und zu töten.

Erwartungsgemäß kehren Kevin Eastman und Tom Waltz also ins Ronin-Verse zurück, um zu erzählen, was vor „The Last Ronin“ geschah! Zeichnerisch grandios unterstützt werden sie wieder von Ben Bishop und SL Gallant und bauen dieses Universum weiter aus. Wieder ein tolles Lesevergnügen, dass sich gut in die Hauptreihe einfügt. Besonders das Abenteuer, das April mit ihren „Enkeln“, den neuen Turtles, erlebt, ist wirklich schön zu lesen.

Fazit

Hat es Teenage Mutant Ninja Turtles: The Last Ronin – Lost Years nun gebraucht, oder ist es eine typisch Cash-Cow, die dem Leser einfach nur das Geld aus der Tasche ziehen soll (Die Fortsetzungen von „Dark Knight returns“ lassen grüßen)? Nun, nach der Lektüre des „Last Ronin“, war klar, dass es noch weitergehen würde. Dafür wurden die Exiljahre zu sehr ausgeklammert und die neuen Turtles waren dort ja auch schon zu sehen. Dennoch stand der Band für sich. Die Fortsetzung nun steht dem aber in nichts nach, erweitert das „Ronin-Verse“ schlüssig und bereitet weitere Abenteuer vor. Mir hat es sehr gut gefallen und einer weiteren Fortführung stehe ich positiv gegenüber. Von daher: COWABUNGA!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert