Batman: Der Gargoyle von Gotham Band 2

Cover zu „Batman: Der Gargoyle von Gotham Band 2“
(Bild: Panini Verlag)

Ein Angst und Schrecken verbreitender Serienkiller durchstreift die dunklen Straßen von Gotham City. Batman verliert im erbitterten Kampf gegen den wahnsinnigen Hauptverdächtigen immer mehr die Kontrolle über seine Emotionen! Währenddessen führt Jim Gordon seine Ermittlungen im Arkham Asylum fort, wo einst ein Kinderpsychiater auch den jungen Bruce Wayne betreute. Inmitten der anhaltenden Mordserie und der wachsenden Unruhen gegen die reichen Erben der Stadt offenbart Alfred Pennyworth Bruce die schreckliche Wahrheit über jene verhängnisvolle Nacht in seiner Kindheit, die sein Leben für immer geprägt hat. Er wird mit den grausamen Taten konfrontiert, die er begangen und längst verdrängt hat. Doch tief im Dunkel lauern noch weitere düstere Geheimnisse…

Es ist nie so, wie scheint

Nach einiger Verzögerung geht es nun weiter mit Batman: Der Gargoyle von Gotham Band 2. Rafael Grampá nimmt den Leser wieder mit in Batmans Anfangsjahre – und erzählt seine Version des frühen dunklen Ritters spannend und kreativ weiter. Die Story entwickelt sich immer mehr zu einem brutalen Psycho-Thriller a la „Sieben“ oder „Schweigen der Lämmer“. An Blut wird nicht gespart und Batman ist so düster wie wohl lange nicht. Und auch die Verdächtigen werden nicht weniger, sogar die Kirche in Gotham mischt nun mit. Und dann ist da ja noch die Sache mit Bruce‘ Therapeuten aus Kindertagen.

Obwohl nun Halbzeit ist, steht man am Ende der Lektüre genauso ratlos davor, wie bereits am Anfang von Band eins. Gefällt mir gut, das lässt noch reichlich Spielraum für die weitere Entwicklung der Story. Die Zeichnungen sind weiterhin an den Klassiker „Das erste Jahr“ angelehnt und auch die Kolorierung weiß zu gefallen. Das großformatige Black Label-Albenformat ist wie gemacht für die Geschichte, das sieht einfach verdammt gut aus!

Fazit

Batman: Der Gargoyle von Gotham Band 2 ist durchweg spannend und toll geschrieben, jedoch nichts für Zartbesaitete. Das Ende ist wieder mit einem feinen Cliffhanger versehen, bei dem man einfach nur wissen will, wann und wie es endlich weiter geht. Hoffentlich ist die Wartezeit dieses Mal nicht zu lang!

Ich danke dem Panini Verlag für die Bereitstellung eines Rezensionsexemplares!

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